Im heutigen Artikel möchte ich dich auf eine persönliche Reise mitnehmen und dir zeigen, warum ich der Überzeugung bin, dass Selbstständigkeit heute anders geht und dass es Zeit ist, dem deutschen Unternehmertum einen frischen Anstrich zu verpassen.

Ich habe in letzter Zeit immer mehr das Gefühl „aufzuwachen“ und stelle die Welt, in der wir leben gerne einmal in Frage. In diesem Zuge, kamen mir ein paar spannende Gedanken, die ich heute gerne mit dir teilen möchte. Diese Woche bin ich seit Langem mal wieder Zug gefahren. Nicht nur, dass ich wirklich dankbar bin, dem Hamsterrad Angestelltenjob entkommen zu sein und nicht jeden Tag 100 km morgens und abends zur Arbeit pendeln zu müssen, sondern mir ist auch etwas bewusst geworden. Ich habe die Jugendlichen beobachten, die auf den Bus warteten, auf den gleichen Bus, auf den ich auch gewartet habe – vor mehr als 10 Jahren um in eine Schule zu gehen, die mir keinen Spaß machte, in der meine Fähigkeiten und Talente weder entdeckt, noch gefördert wurden. In der ich mich immer wie ein Fremdkörper fühlte, „anders“ als die anderen, doch wirklich greifen oder begreifen konnte ich das nie.

Als ich so da saß und in alten Erinnerungen schwelgte, wurde mir bewusst, wie dieses Leben ein Kreislauf ist. Da sitzen die Kinder und Jugendlichen, müssen in eine Schule gehen und warten darauf eeendlich erwachsen zu sein, um endlich etwas anderes / besseres zu tun. Doch wie ist die Realität? Die Schule bildet uns für dieses „System“ aus, in dem wir unser Leben lang weiter im Hamsterrad strampeln. Wir lernen, dass wir gute Noten schreiben müssen um dann eine gute Ausbildungsstelle zu bekommen um dann ein gutes Leben zu führen?

Doch ist das so gut, dieses Leben?

Denn auf der anderen Seite sehe ich die traurigen Gesichter in der U-Bahn und im Zug, die tagaus, tagein auf eine Arbeit pendeln, die ihnen keinen Spaß macht, in der sie etwas tun, weil sie dafür bezahlt werden, weil wir dieses Geld brauchen um leben zu können. Doch meist, ist es grade nur so viel, dass es zu einem einigermaßen guten Leben reicht. Bei dem einen ein bisschen mehr, bei dem anderen ein bisschen weniger, doch richtig große Sprünge sind meist nicht drin.

Es macht mich traurig, dass wir in unserem Land und in unserer Gesellschaft keine weiteren, anderen Optionen aufgezeigt bekommen, dass die Schulen uns für kein besseres Leben vorbereiten.

Selbstständigkeit war NEVER NEVER NEVER ein Thema in meiner Schul- und Ausbildungszeit. Die Devise war, schreibe gute Noten, damit du eine gute Arbeitsstelle bekommst (und der Sklave eines Arbeitgebers bist, indem du deine Lebenszeit für Geld verkaufst).

Warum nicht besser: Lerne fürs Leben, damit du dir deine eigene Arbeitsstelle schaffen kannst (und anderen auch), damit du einen Beitrag in unserer Gesellschaft leisten kannst. Damit du glücklich bist und ein Leben führen kannst, was du verdient hast – in seiner kompletten Fülle und Pracht.

 

Wo sind die Innovation, die Phantasie und Visionen geblieben?

Wie sagte man so schön: „Träumer werden es niemals zu etwas bringen…“ Ich muss euch heute gestehen, ich bin und war immer ein Träumer. Schon als kleines Kind habe ich mir meine Phantasiewelt in leuchtenden Farben geschaffen. Ich träumte immer von einem besonderen, besseren Leben, das hat sich nie geändert – bis heute nicht.

Als ich mit Anfang 20 meine erste Festanstellung antrat, war ich bei einer japanischen Firma beschäftigt, in der – sagen wir es mal so – die Wertevorstellung eine andere war. Es wurde gearbeitet bis zur Erschöpfung. Ich bin jemand, der sehr gut mit Stress und Multitasking umgehen kann, aber dieser Job war mir definitiv „too much“. Dazu die immer gleichen langweiligen Routinearbeiten haben mir meine ganze Energie ausgesaugt. Sollte das alles gewesen sein im Leben?

Ich frage mich, warum hat NIEMAND jemals gesagt.. brich diese Regeln, gehe deinen eigenen Weg.

Stattdessen hörte ich: „Ja, so ist es das Arbeitsleben, damit musst du dich jetzt abfinden.“

Es tut mir leid, aber damit habe ich mich nicht abgefunden. Weder in dieser Firma, noch in den folgenden Anstellungen. Stattdessen bin ich meinen eigenen Weg gegangen, habe schon mit 24 Jahren meine eigene Firma gegründet (ohne Kapital) und mich ins Abenteuer Selbstständigkeit begeben.

Als ich nun die Woche so dort saß und auf meinen Zug wartet, da fragte ich mich, warum habe ich in der Schule eigentlich nie die wirklich wichtigen Dinge fürs Leben gelernt:

  • Wie man glücklich leben kann (voll in seinem Potential, mit allen Talenten und Fähigkeiten)
  • Wie man Geld verdient und dieses behält und vermehrt (bedenke, wie viel weniger Probleme gäbe es, wenn Geld immer nicht so ein großes Thema wäre)
  • Wie man die Dinge selbst in die Hand nimmt und dass auch Selbstständigkeit eine Option sein kann
  • Wie man glückliche Beziehungen führt und Liebe in sein Leben bringt (ist nicht Thema dieses Artikels, aber auch etwas, was Menschen sehr unglücklich sein lässt)

Warum musste ich warten bis ich Mitte Zwanzig bin, um zu entdecken, dass ich sehr kreativ bin? Warum musste ich bis fast Dreißig werden, um zu entdecken, dass ich hochsensibel bin und eine Form von besonderer Begabung habe, die nichts mit der klassischen mathematischen Begabung zu tun hat?

Warum habe ich nichts in der Schule gelernt, was ich für mein Leben brauche? (Ok, stimmt nicht ganz, Rechnen und Schreiben zu lernen war schon recht sinnvoll 😉 )

Ich wünschte mir, dass das zukünftig anders wird… dass wir lernen für uns selbst zu sorgen und aufhören uns auf den Staat oder den Arbeitgeber und die scheinbare Sicherheit dahinter zu verlassen. Ich wünsche mir, dass wir unsere Talente und Fähigkeiten leben können, dass es gut ist, wie man ist – jeder mit seiner einzigartigen Persönlichkeit.

Dass der PC im Berufsinformationszentrum „Selbstständigkeit“ als Option ausspuckt und noch mehr Menschen, das Hamsterrad Festanstellung verlassen um ihren eigenen Weg zu gehen. Wir gehen in eine Wissensgesellschaft, die Welt braucht uns als Experten, nicht als Allrounder (zu denen unsere Schulen uns machen wollten).

Ich muss darüber lächeln, welche Ironie das Leben manchmal bereit hält. Ich, ohne Abitur, ohne Studium begab mich ins Abenteuer Selbstständigkeit um heute an den Punkt angekommen zu sein, an dem ich meine eigene „Schule“ aufbaue.

FreeDays University – Die Business Akademie für Unternehmer und Selbstständige

Hier lernst du das, was dir in der Schule keiner gesagt hat und was du für deine erfolgreiche Selbstständigkeit brauchst

 

Du kannst mir glauben, dass hatte ich nie auf dem Plan. Doch Leben ist das, was passiert, während wir Pläne machen. 😉

Ich bin der Überzeugung, dass die Selbstständigkeit die beste Schule des Lebens ist.

Es ist eine ganz persönliche Reise. Um die Visionen und Ziele zu erreichen, gilt es die eigenen inneren Blockaden und Widerstände zu überwinden. Der Mensch, der mir auf diesem Weg immer am meisten im Weg stand, war ich selbst, mit all meinen Ängsten und Zweifeln, durch die ich hindurch gehen musste (und natürlich immer noch gehe!)

Sich mit dir selbst auseinander zu setzen und diese Blockaden zu überwinden, ist meiner Meinung nach die beste Persönlichkeitsentwicklung, die du haben kannst.

Ich wünsche mir, dass das noch viel mehr Menschen spüren und erleben. Ich bin überzeugt davon, dass die Selbstständigkeit einen frischen Anstrich braucht und damit zu einer der attraktivsten Möglichkeiten in Zukunft werden wird.

 

Doch ich spüre auch den frischen Wind, der immer mehr aufkommt und von einem lauen Lüftchen zu einem Sturm wird. Es tut sich etwas in dieser Welt der Selbstständigen. Es ist Zeit, dass der alte Staub, der in Deutschland auf dem Unternehmertum liegt weggeweht wird.

Denn ich bin der vollen Überzeugung, dass die Chancen noch nie besser waren für uns Selbständige, ein Business aufzubauen, was zu deinem Leben passt und von dem du wirklich gut leben kannst.

Bedenke doch nur, welchen Effekt das haben wird? Nicht nur für dich, sondern auch für deine Kinder, deine Familie und alle Menschen um dich herum.

 

Selbstständigkeit geht heute anders

Ich bin dankbar, dass ich in der heutigen Zeit geboren bin, dass ich nicht mehr darauf warten muss, dass mich „jemand entdeckt“, sondern stattdessen mich und mein Business selbst bekannt machen kann. Mit meiner Botschaft da draußen nicht nur 10 oder 20, sondern Hundert oder gar Tausend Menschen zu erreichen.

Es ist zu meiner Mission geworden, anderen Menschen zu zeigen, dass Selbstständigkeit heute auch anders gehen kann mit mehr Spaß, mehr Umsatz und mehr FreeDays.

Dabei musst du nicht unbedingt online arbeiten (du kannst es natürlich), doch wenn ich sage, Selbstständigkeit geht heute anders, dann denke ich an uns „neue Selbstständige“, die sich das Internet und die Online Welt mit ihren Möglichkeiten und Tools zunutze machen, die neue Wege gehen.

Solche Wege, die ich seit 5 Jahren gehe. Solche Wege, von denen „Berater“ mir sagten, das geht so nicht, „Business muss so und so gehen“.

Nein, das stimmt nicht! Es geht auch anders…. Gut, dass ich nicht auf sie gehört habe.

 

Spürst auch du diesen frischen Wind? Vielleicht bist du schon selbstständig oder du wünschst dir aus dem Hamsterrad Festanstellung auszusteigen? Wenn du dich mit meinen Worten identifizieren kannst, dann möchte ich dich ganz herzlich einladen, Mitglied in meiner neuen Facebook Gruppe zu werden und dich mit mir und Gleichgesinnten zu genau diesen Themen auszutauschen. Hier geht’s zur Gruppe: https://www.facebook.com/groups/1163967906962763/

 

Ich freue mich dort auf dich.

Alles Liebe

Deine Julia

 

Artikelbild © psdesign1 – Fotolia.com

 

Julia Will
Julia Will
Nach 7 Jahren im Online Geschäft ist es meine persönliche Mission geworden, andere selbstständige Frauen dabei zu unterstützen, ein erfolgreiches Coaching-Business aufzubauen. Ich habe in den letzten 3 Jahren 20 Online Kurse erstellt, 150 Video-Lerneinheiten aufgenommen und 1.500 Teilnehmer für meine Online Kurse gewonnen. Außerdem habe ich ein Coaching- und Mentoring Programm aufgebaut, in dem ich die Vorteile von Online Seminaren, Live-Elementen und Community nutze. Ich bin ein großer Fan der digitalen Möglichkeiten, die wir für unsere moderne Selbstständigkeit heute haben. Wie du das mit Freude und Leichtigkeit auch für dich nutzen kannst, das möchte ich dir gerne zeigen: einen Weg zu deinem Happymind Business.

5 Comments

  1. Patrick sagt:

    Klasse Beitrag, du sprichst mir aus der Seele. Ich habe zwar Abitur gemacht aber letztendlich haben mich 70% der Dinge aus der Schule nie interessiert und für mich konnten Lehrer, die mit Schlabberhosen mies gelaunt in einen Unterrricht kommen um schnellstmöglich mit ihrem 20 Jahre alten Auto nach Hause zu fahren nie ein Vorbild sein.

  2. David Goebel sagt:

    Hallo Julia,
    ich teile Deine Erfahrungen. Das noch aktuelle Schulsystem bereitet die zukünftigen Drohnen auf ihren Job in der Fabrik vor. Sei artig, halte Dich an die Regeln und muck nicht auf.

    Auffällig finde ich es, dass die großen Aufsteiger (Gates, Jobs, Buffet uvm) erfolgreich waren, WEIL sie Regeln bewusst herausgefordert und gebrochen haben.

    Aus dem Rückspiegel betrachtet hätte es in meinem Leben ein paar Abkürzungen geben dürfen. Dafür durfte ich viele spannende Erfahrungen machen. Und lernen.

    Mein großer Sohn kommt dieses Jahr in die Schule und ich bin bereit, dem Schulsystem noch eine Chance zu geben. Da ich ihn in Deutschland nicht aus der Schule nehmen darf, werde ich ihm aber vermutlich nebenbei noch unternehmerisches Denken mitgeben.

    Danke für Deinen aufrüttelnden Artikel,
    David

  3. Gina Haschke sagt:

    Liebe Julia,
    dein Artikel möge viele, viele Menschen erreichen…
    Ich empfinde den Druck auf die heutige Jugend als noch viel krasser. Heute gibt man ihnen das Gefühl, ohne Abitur ein Nichts zu sein. Ein Studium, möglichst straight durchgezogen, Auslandssemester, mehre Sprachen fließend sprechen zu können, PC – und möglichst Programmierkenntnisse, totale Flexibilität und Mobilität und eine Leistungsbereitschaft jenseits von Gut und Böse, wird heute gefordert. Die Vorbereitung, was man überhaupt „alles“ beruflich machen kann, ist spärlich. Ich sehe es an meinen eigenen Kindern. Dazu kommt die Angst. Da ist immer noch der Wunsch vorhanden, Familie haben zu wollen, aber die Frage ist wie bekommt man das mit seinem Beruf vereinbart und wie bitte soll das finanziell gehen? Ich stelle fest, die wenigsten Jugendlichen orientieren sich bei der Berufswahl nach ihrer Neigung, nach ihren Talenten sondern man schaut, wo man gute Jobchancen hat und wo man möglichst viel Geld verdient. Die Konsequenzen wird unsere Gesellschaft, unser Land, noch zu spüren bekommen und tragen müssen.
    Daher ist es umso wichtiger, Anregungen zu geben, andere Wege aufzuzeigen und daran zu erinnern, dass es andere, wesentliche wichtigere Werte gibt und man nicht unbedingt in dieses Hamsterrad einsteigen muss.

  4. Nicole sagt:

    Servus Julia,

    ich denke auch, dass schon viel in der Schule in andere Bahnen gelenkt werden kann. Schließlich arbeiten wir -historisch betrachtet- noch gar nicht lange im Angestelltenverhältnis. Genauso wie es notwendig und normal war aus Unternehmersicht, Leute anzustellen … so dreht sich heute der Wind.

    Aus meiner Sicht entstehen diese Gedanken und Arbeit am eigenen Lifestyle-Business auch weil wir alle viel mehr Möglichkeiten haben:
    – an Informationen zu kommen,
    – Produktionsmittel wie Rechner, Software etc. heute sehr preiswert sind und
    – schnelles und preiswertes Internet ganz neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit bietet, ganze Branchen umkrempelt und neue Geschäftsmodelle entstehen.

    Hinzu kommt, dass der Mythos Sicherheit als Angestellter vorbei ist.

    Liebe Grüße

    Nicole

  5. Elena sagt:

    Liebe Julia, ich danke Dir für dein Artikel und unterschreibe unter jedem Wort den du geschrieben hast! Ich persönlich habe schon früh erkannt, dass ich meine Freiheit nur durch die Selbstverantwortung bekomme. Meine Selbstständigkeit begann sehr früh. Niemals wollte ich mich auf die Stadt, Arbeitgeber oder Sonstiges verlassen. Ich habe ein Offline -Unternehmen. Das unsere Jugend in die Köpfe eingeprägt bekommt ohne Abi ein Nichts zu sei oder in den Medien die Jugend verwirrt, ein Model, Superstar und Sonstiges soll dein Traum werden, ist unverantwortlich. Meine Kinder haben die Schule beendet, ich habe das ganze durchgemacht – lustlose Lehrer, schlecht gebildete Lehrer, unnützliche Programme, übervorderte und untervorderte Kinder. Und eines Tages stehen die draussen und wissen im Grunde nicht viel und dann geht die Resie in „Ich muss mir alles selbst beibringen“ loss. Ist auch O.K, aber es hätte viel einfacher werden können, wenn die Schule(nicht jede hat Eltern die bescheid wissen) Kid`s für das Leben da draussen vorbereiten würden. Über Geld sollte längst ein Extra Fach angeboten werden.

    Ich wünsche dir alles liebe.
    Herzlichst, Elena.

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